Cucki in Action: Auf der Suche nach der Monsterwehe 2010
Geschrieben von admin am 5. März 2010 | Abgelegt unter Das Leben des Cucki, Nonsens 2.0
Wer den Film „Cucki auf der Suche nach der Monsterwehe“ aus dem Jahr 2001 kennt, der weiß, welche Wetterkapriolen es am berüchtigten Butterberg gibt. Vor allem im Winter zeigt sich der Berg von seiner knallharten Seite.
Nach den massiven Schneetagen im Januar und im Februar bin ich wieder einmal in Richtung Spitze des Berges gepilgert. Es war der 13. Februar 2010. Zum ersten Mal in der Geschichte der Butterberg-Begehungen musste ich dabei einen Umweg in Kauf nehmen. Da ab der Mitte des Aufstieges die Schneeverwehungen dermaßen hoch waren, wurde die Wanderung auf den Feldern fortgesetzt, da hier weniger Schnee lag und somit das Fortbewegen ermöglichte.
Oben auf dem Berg, wo Feldweg und die Zugangsstraße nach Pfeiffersheim sich kreuzen ,war definitiv kein Durchkommen möglich, Ich versuchte es natürlich trotzdem. Allerdings zeigte sich dem Betrachter eine wahre Schneewüste. Man hätte meinen können, das Himalaja-Gebirge ist nicht sehr weit entfernt. Die Schneehöhen erreichten in der Spitze über vier Meter. Mit normalen Messhilfsmitteln brauchte ich da nicht ankommen.
Somit „untersuchte“ ich die Monsterwehen nur, Zudem gaben sie den perfekten Hintergrund für ein schneereiches Fotoshooting. Der Begriff „Monsterwehe“ bekam an diesem Tag einen völlig neuen Begriff, da Berg und Umgebung im Grunde unter einer einzigen Giga-Schneewehe begruben waren.
Pfeiffersheim war zu diesem Zeitpunkt von der Außenwelt abgeschnitten, die Hilfe nahte aber bereits aus Richtung Sangerhausen-Eschental. Hier kämpfte sich ein Bagger durch die Schneemassen auf der Asphaltstraße und räumte sie an den Rand. Somit war nach dem Wochenende ein Durchkommen nach Sangerhausen-Pfeiffersheim wieder möglich.
Ich kann dazu nur sagen: „Das ist ein Winter, wie ich ihn mag“. Bitte mehr davon!!!




























