Jäger des verlorenen Caches: Cucki auf Schatzsuche (41)

Geschrieben von admin am 30. Juli 2010 | Abgelegt unter Das Leben des Cucki, Nonsens 2.0

Ein Jahr danach! 12 Monate nach meiner ersten Cache-Tour durch Arten war ich wieder in der thüringer Stadt unterwegs, um die Aratora-Serie zu beenden. Im letzten Juli wurden die ersten Caches geloggt, zwei aber auch nicht gefunden. Nun wurde die Serie komplettiert. Alle Aratora-Caches wurden gefunden. Einzig der spezielle Bonus-Cache wurde noch nicht angegangen.

Im letzten Jahr verzweifelte ich bei “Aratora 9 - See” (GC1MRKY bei gc.com). Hier wurden die Koordinaten ein wenig verändert und schon war das Loggen beim zweiten Versuch erfolgreich.

Ebenfalls ließ sich 2009 “Aratora 2 - Saline” (GC1MB94 bei gc.com) nicht finden. Im Vorfeld wurden die Logeinträge zu dem Cache nochmal genau studiert. Somit wurde es diesmal ein erfolgreiches Unterfangen an der ehemaligen Saline, unweit der Saline-Badeanstalt.

Bei 30 Grad plus X wurde sich aber nicht abgekühlt, sondern der nächste Cache in den Fokus gesetzt. Es ging in die Innenstadt zu “Aratora 8 - Rathaus” (GC1MRM9 bei gc.com). Der Cache wurde auf Anhieb gefunden. Der Grund: Dieser Schatz ist genauso versteckt, wie ein eigens hinterlegter “Obala-Cache”. Zwei Cacher(gruppen) - ein Gedanke. Toll!!!

Bei “Aratora5 - Jüngkens Aussichtsturm” (GC1MBT0 bei gc.com) half schlußendlich mein iPad. Zuerst wurde einmal mit der Kirche ums Dorf gefahren. Dank genauer Streckenführung durch die Geocaching-Anwendung in Bezug mit dem Navi auf dem iPad fand ich die richtige Weg-Gabelung zum Cacheversteck. Hier beschütze eine Mückenarmee den Cache. Trotzdem wurde geloggt, obwohl dies mit zahlreichen Mückenstichen verbunden war. Autsch!!!

Dann ging es zu “Aratora7 - Solegraben” (GC1MK8W bei gc.com). Hier erfuhr man mehr über die Saline und die Historie der Salzgewinnung in der Stadt. Zudem bekam man einen Einblick in die sonst selten vorkommende Flora und Fauna in diesem Naturschutzgebiet.

Die Rundreise beendete der Cache “Aratora6 - Solequelle” (GC1MC3A bei gc.com). Hier machte ich Bekanntschaft mit dem eindrucksvollsten Cacheversteck an diesem Tag. Zudem führte mich die Route zur Solequelle auf dem städtischen Friedhof.

Yes, we found! Obala.
Mehr Cache-Funde in der nächsten Woche.

TC-Cachehistorie:
Bei 159 von insgesamt 438 gefundenen Caches war ich dabei (36,30%)
112 Caches habe ich ohne Obala-Mitglieder gefunden (25,57%)
38 Caches habe ich mit Obala-Mitglied “Ome” gefunden
1 Cache habe ich mit Obala-Mitglied “Copster” gefunden
6 Caches habe ich mit “Ome” und “Copster” gemeindam geloogt
2 Caches habe ich zusammen mit den drei anderen Obala-Mitgliedern geloggt

Jäger des verlorenen Caches: Cucki auf Schatzsuche (40)

Geschrieben von admin am 28. Juli 2010 | Abgelegt unter Das Leben des Cucki, Nonsens 2.0

Den zweiwöchigen “Heimaturlaub” nutzte ich neben dem intensiven Verfolgen der diesjährigen Tour de France natürlich auch zum cachen. Insgesamt 15 Schätze wurden gehoben. Nur einer lag dabei direkt in der Innenstadt von Sangerhausen, nämlich der Cache an der “Jakobikirche” (GC2AB08 bei gc.com).

Zudem wurde endlich die Hagenbach-Serie beendet. Hier hirschelte ich noch einmal durch das Unterholz vom Möllendorfer Wald, um den Cache “Am Hagenbach 2″ (GC1P9CY bei gc.com) im zweiten Anlauf nach der Ostersuche zu loggen.

Weiter ging es an diesem Tag zur “Alten Kirche” (GCVKX4 bei gc.com) in der Nähe der Wüstung Lichtenhain. Orte gibt es! Hier trieben sich unter anderem die Mansfelder Grafen herum. Die erste urkundliche Ernennung fand im Jahr 880 statt. Der Cache liegt aber noch nicht so lang vor Ort.

Zum letzten Cache des Tages rammelte ich zur “Rammelburg” (GC1W93K bei gc.com). OK, nicht direkt zur Burg, sondern nur zu einem guten Aussichtsposten. An dem Punkt mit Blick über das Harzvorland und hin zur Burg lag ein Drive In-Cache, welcher 1,5 Meter vom Haltepunkt des Cachemobiles lag. Toll!!!

Mehr Caches am Freitag! Dann gibt es sechs Caches in einer Thüringer Stadt.

TC-Cachehistorie:
Bei 153 von insgesamt 432 gefundenen Caches war ich dabei (35,42%)
106 Caches habe ich ohne Obala-Mitglieder gefunden (24,54%)
38 Caches habe ich mit Obala-Mitglied “Ome” gefunden
1 Cache habe ich mit Obala-Mitglied “Copster” gefunden
6 Caches habe ich mit “Ome” und “Copster” gemeindam geloogt
2 Caches habe ich zusammen mit den drei anderen Obala-Mitgliedern geloggt

DAX & Ich: Deutschland glüht

Geschrieben von McMoneySack am 16. Juli 2010 | Abgelegt unter CA$H me, if you can!, Nonsens 2.0

Charttechnik: DAX 6.177,45 / ICH 83,6 KG

Kaum hat man einen Fuß vor die Tür gesetzt, sieht man aus wie Norman Stadler, der nach 8 Stunden, 46 Minuten und 12 Sekunden den mörderischen Ironman auf Hawaii gewonnen hat. Ausgezehrt, so dass jede Krampfader sichtbar ist, durchgeschwitzt dass sogar die Unterhose an der rechten Arschbacke klebt und nach Wasser hechelnd, wie Ali Baba inklusive seiner 40 Räuber nach einem sechs Wochen Trip durch die Sahara - ohne eine Oase gefunden zu haben - versteht sich!

Den DAX scheint dass nicht zu jucken. Vollgepumpt mit Kohle aus dem Füllhorn der Notenbanken sprintet er nach oben. Irgendwie erinnert mich die aktuelle Form unseres deutschen Leitindex an die Tour de France Bergziege Marco Pantani. Total zugedröhnt mit Aufputschmitteln stürmte er L’Alp D’Huez entgegen, wie der DAX im Moment auf die 6.200 Punkte Marke.

Viele Anleger sind verwirrt. Bohren ungeduldig in der Nase, kauen auf den schon malträtierten Fingernägeln herum wie Obelix an seiner halben Wildsau - oder versuchen ihre Nerven zu beruhigen indem sie sich die 24-ste rote Gauloises in die Kiemen ziehen - ständig auf der Suche nach der Antwort: investieren ja oder nein….

Derartige Phasen haben wir in den vergangenen erbärmlichen Wochen regiert von grauenhafter DAX-Performance schon oft gesehen. Zieht der Index wie ein Zahnarzt am Backenzahn hinten rechts nach oben - sind alle Anleger auf einmal elektrisiert  - ähnlich wie, wenn ihnen Heidi Klum in der Waaggasse in Kulmbach begegnet - total voll-gesoffen und fragt, ob man mit zu Ihr auf nen kleinen Quickie gehen würde.

Kurz danach ist die Party vorbei - der DAX fällt - keinen Bock mehr auf neue Hochs - die Wirtschaft läuft eh beschissen und Arbeitslose gibts noch immer genug. Jobmaschine USA läuft schlecht, Antrieb fehlt Benzin ist alle.

Seis drum. Sofern der DAX nicht klar nach oben oder unten ausbricht - gehen Sie lieber ins Schwimmbad, machen ein paar Arschbomben und trinken ein paar lecker San Miguel!
Prost!

Ihr McMoneySack

VfB Sangerhausen: Neue Saison startet

Geschrieben von admin am 14. Juli 2010 | Abgelegt unter Nonsens 2.0, VfB Sangerhausen

Seit dem 04. Juli trainieren sie wieder! Der VfB Sangerhausen bereitet sich derzeit im Training und in Testspielen auf der Verbandsligasaison 2010/2011 vor. Den scharfen Start gibt es dem dem FSA-Pokalspiel gegen den MSV Eisleben am 30. Juli. Eine Woche später staret die Liga in die Saison. der VfB empfängt dabei ab 15.00 Uhr zum Heimspiel die Mannschaft von Union Sandersdorf.

Apropos Sandersdorf. Dahin wechselt einer der VfB-Leistungsträger. Rico Gängel wird ab der neuen Saison dort seine Fussballschuhe schnüren. Auch ein zweiter Leistungsträger geht: Axel Krüger zieht es aus privaten Gründen ins Frankenland. Weitere Abgänge sind Bellstedt (nach Aschersleben) und Janecek (Karriereende). Dagegen steht mit Pascal Ibold (von Quedlinburg) bisher nur ein auswärtiger Zugang auf der Transferliste.

Hier die Hinrunde für den VfB:
Freitag , den 30.07.2010 , 18.30 Uhr MSV Eisleben - VfB I ( Pokalspiel )
Samstag , den 07.08.2010 , 15.00 Uhr VfB I - SG Union Sandersdorf
Freitag , den 20.08.2010 , 18.00 Uhr Oscherslebener SC - VfB I
Mittwoch , den 25.08.2010 , 18.00 Uhr Naumburger SV - VfB I
Samstag , den 28.08.2010 , 15.00 Uhr VfB I - SV 09 Staßfurt
Samstag , den 04.09.2010 , 15.00 Uhr HFC II - VfB I
Samstag , den 11.09.2010 , 15.00 Uhr VfB I - 1.FC Lok Stendal
Samstag , den 25.09.2010 , 15.00 Uhr VfB I - Haldensleber SC
Sonntag , den 03.10.2010 , 14.00 Uhr MSV 90 Preussen - VfB I
Samstag , den 16.10.2010 , 14.00 Uhr VfB I - Grün-Weiß Wolfen
Samstag , den 23.10.2010 , 14.00 Uhr TSV Völpke - VfB I
Samstag , den 30.10.2010 , 15.00 Uhr VfB I - TV Askania Bernburg
Samstag , den 06.11.2010 , 14.00 Uhr BSV Halle-Ammendorf - VfB I
Samstag , den 13.11.2010 , 14.00 Uhr VfB I - Edelweiß Arnstedt
Freitag , den 19.11.2010 , 19.00 Uhr SG Union Sandersdorf - VfB I ( vorgezogenes 1. Rückrundenspiel )
Samstag , den 27.11.2010 , 14.00 Uhr Romonta Amsdorf - VfB I
Samstag , den 04.12.2010 , 11.00 Uhr VfB I - Grün-Weiß Piesteritz
Sonntag , den 12.02.2011 , 14.00 Uhr VfB I - Oscherslebener SC
(Quelle: www.vfb-sangerhausen.de)

Auf TC-Blog werde ich von den spielerischen Aktivitäten des VfB nur noch ein Mal im Monat berichten. Hier werde ich dann die spielerischen Ergüsse zusammenfassen. Bei Breaking News vom VfB werde ich natürlich aktuell reagieren. Also: Auf eine erfolgreiche Saison!!!!!!!!!!

VfB Sangerhausen: Statistiken der letzten Jahre

Geschrieben von admin am 12. Juli 2010 | Abgelegt unter Nonsens 2.0, VfB Sangerhausen

Mit der Fusion von cucki.de mit tcblog.de sind von der Seite cucki.de auch alle Statistiken der letzten Jahre des VfB Sangerhausen entfernt wurden. Aber keine Angst: Auf tcblog.de werden die Ergebnisse und Tabellen der letzten Jahre weiter aufgeführt. Dafür habe ich eine neue Seite angelegt, die man über einen Reiter im Kopf des Blog-Headers erreichen kann. Hier können alle Ergebnisse des VfB Sangerhausen aus den Jahren 1998/1999 (Landesliga Süd) bis 2007/2008 (Oberliga Süd) eingesehen werden. Dannach sind Ergebnisse über die Kategorie “VfB Sangerhausen” nachzulesen. Also, viel Spaß bei der Recherche über den VfB Sangerhausen der letzten Jahre.

Rad-DM in Sangerhausen: Impressionen (Teil2)

Geschrieben von admin am 8. Juli 2010 | Abgelegt unter Das Leben des Cucki, Nonsens 2.0

Während viele deutsche Fahrer bereits auf den Straßen in Frankreich ihr Bestes geben, hier ein zweiter Rückblick mit Impressionen auf die Straßenmeisterschaften in Sangerhausen.

Die Organisation sprach im Anschluß an die Wettbewerbe von einer gelungenen Veranstaltung über die 3 Tage.

Die Straßenmeisterschaften fanden zeitgleich mit dem Rosenfest im Rosarium statt.

Man überlegt bereits, die Rad-DM im Jahr 2011 wieder in der Berg- und Rosenstadt auszutragen. Auf ein Neues im nächsten Jahr. Bonne Chance!!!

Rad-DM in Sangerhausen: Impressionen (Teil1)

Geschrieben von admin am 6. Juli 2010 | Abgelegt unter Das Leben des Cucki, Nonsens 2.0

Hier noch ein paar Bilder von der Rad-DM 2010, die in diesem Jahr in der Berg- und Rosenstadt Saangerhausen stattfand.

Vom 25.06.-27.06.2010 traf sich die nationale Radsport-Elite, um ihre Meister im Zeitfahren (Frauen, Männer, U23) und im Straßenrennen (Frauen und Männer) zu ermitteln.

Dabei ging es im Einzelzeitfahren auf die Strecke Sangerhausen - Bennungen - Sangerhausen.

Im Straßenrennen wurde die “Sangerhäuser Runde” á 10 Kilometer 13x (Frauen) bzw. 20x bei den Männer absolviert.

Rad-DM in Sangerhausen: Das Straßenrennen der Männer

Geschrieben von admin am 4. Juli 2010 | Abgelegt unter Das Leben des Cucki, Nonsens 2.0

Es war wieder einmal soweit. Zwischen der Tour de Suisse und der Tour de France standen die nationalen Radmeisterschaften auf dem Programm. In Deutschland kämpften über 100 Männer um den Titel und um die Nachfolgerschaft von Martin Reimer (Cervelo).

In Sangerhausen traf sich bis auf wenige Ausnahmen die heimische Radsport-Elite. Unter anderem fehlten Heinrich Haussler (Cervelo) wegen Verletzung und wie zuletzt leider immer Andreas Klöden (Radioshack), der in Deutschland nicht mehr an den Start geht.

Die größte Equipe des Tages stellte Milram mit 16 Fahrern, unter anderem mit Gerdemann, Wegmann, den Fothen-Brüdern, Fröhlinger und Knees. Aufgrund Qualität und Quantität gehörten die “Milchmänner” zum Favoritenkreis.

Weitere Spitzenfahrer zeigten ebenfalls auf der “Sangerhäuser Runde” Flagge: Martin (HTC Columbia), Klier (Cervelo), Geschke (Skilll Shimano), Voigt (Saxo Bank), Niermann (Rabobank), Burghardt (BMC) und Hondo (Lampe) - um nur einige zu nennen - wollten ebenfalls von sich aufmerksam machen.

Eigentlich sollte das Rennen am Sonntag über insgesamt 21 Runden verlaufen. Die Streckenlänge von rund 202 Kilometer wurde aber um eine Runde gekürzt, um nicht mit der Fußball-WM zu kollidieren. Zudem legte man den Start um rund 20 Minuten nach vorn und schenkte sich die halbe Einführungsrunde.

Um 10.41 Uhr erfolgte somit bei Start/Ziel der offizielle Beginn und die Hatz nach dem Meistertrikot begann bei heißen Temperaturen. Von Beginn an gab es von Fahrern Versuche, sich aus dem Staub zu machen. Das Tempo war dementsprechend hoch. Circa 13 Minuten brauchten die Fahrer in der Spitze, um den Kurs einmal zu umrunden.

Das Tempo sorgte im Verlaufe des Rennens für Aufgaben. Auch prominente Teilnehmer der DM fanden sich unter den Opfern. So gab der zweimalige Etappengewinner der diesjährigen Tour de Suisse, Marcus Burghardt, auf.

Immer wieder gab es Spitzengruppen mit verschiedenen Fahrern. Dabei kontrollierte das Milram-Team aber das Geschehen auf der Sangerhäuser Runde. So fanden sich in den Führungsgruppen Fahrer wie Ex-Meister Fabian Wegmann (Milram) und Linus Gerdemann (Milram) wieder.

Rund 6 Runden vor Schluss fiel auf der rund 10 Kilometer langen Runde die Vorentscheidung. Neun Fahrer setzten sich von dem Feld ab. Unter ihnen sollte sich der spätere Deutsche Meister befinden. Mit dabei unter anderem Tony Martin, Christian Knees und Steffen Radochla.

Publikumsliebling Jens Voigt hatte da bereits auf den Trainingsmodus umgestellt. Zusammen mit dem Feld, in dem sich die restlichen Spitzenfahrer befanden, “radelten” sie dem Ziel entgegen. Das Feld hatte am Ende mehrere Minuten Rückstand.

Aus der 9-köpfigen Spitzengruppe gab es derweiligen immer wieder Versuche, den Gegnern zu entkommen. So griff unter anderem Einzelzeitfahr-Meister Tony Martin an, konnte sich aber nicht von den übrigen Fahrern absetzen.

Besser machten es Knees (Milram), Radochla (Nutrixxion) und Schillinger (NetApp), die sich von der Konkurrenz erfolgreich lösten. In der letzten Runde erfolgte dann der entscheidende Angriff, der zum Erfolg führte.

Milram-Profi Knees setzte sich in der letzten Runde ab und baute den Vorsprung auf 50 Sekunden aus. Der 29-jährige überquerte als Erster die Ziellinie und sicherte sich damit zum ersten Mal den Titel des Deutschen Meisters. Auf den Plätzen folgten Radochla und Schillinger, die Überraschungsfahrer auf dem Podium, mit der Silber- und der Bronzemedaille.

Tony Martin führte die restlichen Ausreißer ins Ziel. Er, Titelverteidiger Reimer, Gerdemann, Voigt und Co. spielten am Ende keine Rolle. Dennoch, allen Fahrern sah man die Strapazen der Fahrt über 4,3 Stunden an, bei der das Peloton 20 Mal den “Zielberg” passieren mußte.

Knees feierte den Sieg auf dem Podium ausgiebig und sein Milram-Team schloss das Unternehmen “Meisterschaft” erfolgreich ab. Zudem bejubelten Nutrixxion und NetApp die Leistungen ihrer Fahrer auf dem Siegespodest.

Gleich nach dem Rennen hieß es für die Top-Elite Koffer packen. Fast auf direktem Weg ging es für die Teilnehmer der diesjährigen Tour de France nach Rotterdam, wo gestern bereits der Prolog der 97. Tour stattfand. Bei der Fahrt durch Frankreich wird nun Christian Knees sein Meistertrikot den Zuschauern zeigen. Tony Martin präsentierte sein Meistertrikot beim Prolog und in rund drei Wochen beim abschließenden Zeitfahren über 52 Kilometer.

Am kommenden Dienstag und Donnerstag zeige ich hier noch ein paar Impressionen von der Rad-DM 2010 aus Sangerhausen.

Rad-DM in Sangerhausen: Das Straßenrennen der Frauen

Geschrieben von admin am 2. Juli 2010 | Abgelegt unter Das Leben des Cucki, Nonsens 2.0

Rad-DM in Sangerhausen. Zum ersten Mal verfolgte ich am letzten Wochenende eine nationale Meisterschaft der Pedaleure. Zuvor war ich bereits privat, wie auch beruflich bei der “Friedensfahrt”, der “Bayern-Rundfahrt”, bei der “Deutschland-Tour” und bei der “Rad-WM 2006″ in Salzburg mit live vor Ort.

Nach den Einzelzeitfahren stand am Samstag das Straßenrennen der Frauen an. Am späten Nachmittag starteten die Fahrerin und gingen auf die “Sangerhäuser Runde”. Der Rundkurs von 9,75 Kilometern mußte dabei 13 Mal bewältigt werden. Der neutrale Start erfolgte im Stadtzentrum.

Anschließend ging es auf der alten B80 in Richtung Nordhausen. An der Ecke Baumschulenweg bog das Feld in die “Bauernsiedlung” ab. Von da ging es nach 400 Meter links ab in Richtung Feuerwehr.

Dort angekommen, fuhr das Feld nach rechts in die Karl-Liebknecht-Straße hinein. Die Strecke führte durch Südwest, bis das Peleton auf die Erfurter Straße in Richtung Innenstadt wieder abbog. Nach zwei Kreisverkehren war die Zielgerade erreicht.

Hier bot sich dem Zuschauer und den Fahrern ein Bild wie am Cauberg in Valkenburg beim Klassiker “Amstel Gold Race”. Vor der Ziellinie lag eine 400 Meter lange Steigung, die im Mittel eine Steigungsrate von 10% beinhaltete, in der Spitze sogar 12% verzeichnete. Auch diese Steigung galt es 13 Mal zu überwinden.

Nach frühen Ausreißversuchen setzten sich gegen Mitte des Rennens drei Fahrerinnen ab. Charlotte Becker (Cervelo) und Judith Arndt (HTC Columbia) gewannen bereits beim Einzelzeitfahren Medaillen. Hinzu kam Trixi Worrack (Equipe Noris).

Die Entscheidung fiel in der letzten Runde. Worrack konnte dem Tempo der beiden anderen Führenden nichts mehr entgegensetzen. Der Showdown fand am “Zielberg” statt. Rad an Rad kämpften sich Arndt und Becker den Berg hoch.

Auf den letzten 50 Metern entschiedenen die besseren Beine von Charlotte Becker das Meisterschaftsrennen an diesem Tag. Trixi Worrack hatte im Ziel auf dem Bronzeplatz 14 Sekunden Rückstand zur Siegerin.

Damit drehte Charlotte Becker das Ergebnis des Vortages herum und verabschiedete sich aus Sangerhausen mit einer Gold- und einer Silbermedaille. Titelverteidigerin Ina Yoko Teutenberg (HTC-Columbia) kam mit dem Feld sechs Minuten hinter der Siegerin ins Ziel und wurde Vierte.

Was für die Frauen schon eine hohe Anstrengung bedeutete, sollte für die Männer einen Tag später noch schwieriger werden. 20 Mal mußten sie den Rundkurs bewältigen. Zudem sollte es noch heißer werden! Ein heißes Rennen wurde es denn auch. Mehr dazu am Sonntag.

Rad-DM in Sangerhausen: Die Einzelzeitfahren

Geschrieben von admin am 30. Juni 2010 | Abgelegt unter Das Leben des Cucki, Nonsens 2.0

Am letzten Wochenende fand in Sangerhausen eines der nationalen Top-Sport-Events des Jahres 2010 statt. In der Berg- und Rosenstadt gingen die Deutschen Meisterschadten im Radsport über die Bühne. Die Teilnehmer suchten ihre Meister bei den Männern, Frauen und in der Klasse U23.

Am Freitag wurden die Meister im Zeitfahren ermittelt. Dabei begaben sich die Frauen auf einen Kurs von 28 Kilometern. Von Sangerhausen ging es nach Bennungen zur Wende und wieder zurück in die Kreisstadt. Während 27,6 Kilometer des Kurses flach verliefen, hatten es die letzten 400 Meter in Sangerhausen in sich.

Zum Ziel ging es die “Alte Promenade” bergauf, mit einer durchschnittlichen Steigung von 10%, in der Spitze von 12%. Hier mußten die Pedaleure noch einmal richtig aus dem Sattel und alle Kraft in die Pedale legen.

Kurz vor dem ersten Startschuss bei den Frauen um 12.30 Uhr zog ein Höllen-Gewitter über Sangerhausen auf. Nach dem ersten Unwetter wechselten sich über den Nachmittag verteilt, immer wieder Sonne und Regen ab. Zu Beginn des Zeitfahrens der Männer-Elite hörte der Regen dann endgültig auf.

Bei den Frauen konnte Judith Arndt (HTC Columbia) sich den Titel in einer Zeit von 34,33 Minuten sichern. Auf den Plätzen folgten Charlotte Becker (Cervelo Test Team) mit 35,08 Minuten und Hanka Kupfernagel (Stevens) mit einer Zeit von 35,39 Minuten. Titelverteidigerin Trixi Worrack (Quipe Noris) ging leer aus.

Bei den Junioren setzte sich mit einer Zeit von 36,41 Minuten Marcel Kittel (Thüringer Energie-Team) durch. Der Thüringer siegte nach einer Streckenlänge von 34,5 Kilometer über Michel Koch (+3 sec) und Michael Weicht (+14 sec). Beide fahren für LKT Team Brandenburg.

Die Junioren, wie auch die Männer-Elite mussten einen etwas längeren Kurs absolvieren. Die 34,5 Kilometer kamen deshalb die Stande, weil für die Männer eine Abzweigung nach Martinsrieth eingebaut wurde. Ein Rollerkurs blieb es dennoch, aber auch mit dem saftigen Dessert am Ende.

Wie auch bei den Frauen blieb bei den Männern der Titelverteidiger von 2009 ohne Edelmetall. Bert Grabsch (HTC Columbia) ging leer aus. Zwei Teamkollgen fuhren dennoch einen Doppelsieg für das Protour-Team ein. Tony Martin gewann das Meistertrikot in einer Zeit von 35,15 Minuten. Den 2. Platz sicherte sich der Titelverteidiger der Junioren von 2009 Patrick Gretsch (+38 sec). Bronze ging an Publikumsliebling Jens Voigt vom dänischen Team Saxo Bank (+43 sec).

Bei der anschließenden Siegerehrung wurde mit Sekt nicht gespart. Ich bekam eine kräftige Dusche von Jens Voigt ab. So muss es sein! Vor allem, wenn man dicht an der Tribüne steht. Abgesehen vom Wetter ging damit ein erfolgreicher Zeitfahr-Tag für die Geehrten und die Zuschauer zu Ende. Zwei weitere sportliche Tage sollten folgen.

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